Wikis, Konzepte und Abschluss (Modul 5)

I. Einleitung

Im 5. und damit letzten Modul des Web 2.0 Kurses befassen wir uns mit einer Gesamtschau über alle Tools in deren Einsatz in Bildungsprozessen. Wir wollen dabei nicht von der Toolebene her starten und uns fragen „Wozu könnte ich dieses oder jenes Tool denn einmal nutzen“… (das wäre als käme man in einen Raum und würde sich überlegen, wie man jetzt mal ein Flipchart, eine Pinnwand, einen Beamer nutzen könnte ;-)). Die Überlegung sollten besser von dem Lehr-/Lernprozess her starten:
Frage1

Je nach didaktischem Verständnis wird es hier eine engere oder weitere Führung geben, d.h. man gibt die Prozesse genau vor, wählt die Methoden oder gibt dem Ganzen mehr Raum so wie Martin Lindner dies z.B. mit seinem Begriff des Weblernens versteht oder wie es auch in cMOOCs gelebt wird: der Veranstalter gibt eine Rahmung in der die Teilnehmenden jedoch selbst Tools wählen, gar eigene Communities gründen usw. (so wie es z.B. in den online Kursen OPCO11, OPCO12 und mmc13 geschah). (Was dann geschieht, hängt natürlich auch von der Motivation und Medienkompetenz der Teilnehmenden ab).

Doch wir wollen uns hier nicht nur den offenen online Kursen zuwenden, sondern das komplette Spektrum beleuchten: Vom Einsatz neuer Medien im Schulunterricht, in der Präsenzlehre bis hin zu Blended Learning Szenarien in Schule, Hochschule und Weiterbildung oder reinen online Angeboten wie diesem Kurs hier.

 

II. Ablauf/Inhalte

In diesem Modul werden wir zudem noch Wiki als Tool kennenlernen (Live-Session am 25.6.2014), da wir uns diesem noch gar nicht gewidmet haben und es zugleich als sehr interessantes Tools für kooperative Wissensgenerierung, Teilen und gemeinsame Erzeugung von Inhalten, halten.

Zudem wollen wir Sie dadurch auch mit dem Tool ausstatten, in dem Sie (optional) Ihre Abschlusskonzeption einreichen können. (Sie müssen diese nicht einreichen, dies ist nur wichtig, wenn SIe eine Teilnahmebestätigung erhalten wollen. Alternativ können Sie diese auch auf Ihrem Blog, in der GooglePlus Community oder woanders publizieren oder uns per Email zusenden. Wichtig ist nur: wir finden sie 😉

Zum Abschluss wollen wir den Kurs selbst noch betrachten und auswerten, dazu werden wir einen Fragebogen einsetzen und widmen uns auch in der letzten Live-Session am 2.7.2014 einem Rückblick gemeinsam mit Ihnen.

 

III. Aktivitäten

In diesem Modul gibt es drei mögliche Aufgaben:

Aufgabe 1: Blitzlicht – Mein Lieblingstool
Schreiben Sie uns (den Veranstaltern aber vor allem auch den anderen Teilnehmenden) doch einfach mal, was Ihr Lieblingstool ist, wieso und was mögen Sie ggf. gar nicht?

frage2.
Das Spektrum der Tools ist dabei natürlich nicht auf die in diesem Kurs vorgestellten beschränkt. Begründen Sie Ihre Wahl ggf aus persönlicher oder didaktischer Perspektive (z.B. wie nutze ich ein Tool privat oder in Bildungsprozessen. Ein Beispiel haben wir zu Twitter gegeben, wobei dies nicht unbedingt als Lieblingstool gilt, aber als ein Beispiel einer solchen Toolwahl. Ihre Wahl kann sich ja auch auf mehr als ein Tool erstrecken.

Teilen Sie dies quasi als ein „Blitzlicht“ mit: Dies kann in

  • Twitter erfolgen (denken Sie an den Hashtag #web20k),
  • in der GooglePlusCommunity,
  • als Kommentar hier im Blog,
  • als eigener Blogbeitrag oder
  • wer schon in dem nächsten Tool warm werden möchte – in dem offenem Wiki zum Kurs.

Das offene Wiki wird der wichtigste Ort für Modul 5 sein, wo man Links sammeln, Abschlusskonzepte einreichen und das Blitzlicht teilen kann. So lernen Sie neben den anderen Tools und dem Etherpad auch noch ein weiteres kennen.

Aufgabe 2: Wiki nutzen und ggf. eine Konzeption einreichen
Sie können gerne an der ersten Live-Session zu diesem Modul am 25.6.2014 um 17 Uhr teilnehmen und Wiki als Tool kennenlernen und dessen Einsatz in Bildungsprozessen. Parallel dazu können Sie das Wiki nutzen, um Ihre Abschlusskonzeption einzureichen, wenn Sie eine Teilnehmerbestätigung für diesen Kurs wünschen. Sie können das Wiki aber auch zur Einreichung des Blitzlichts (Aufgabe 1) nutzen, wenn Sie es erproben wollen, aber kein Konzept einreichen wollen. es steht Ihnen als Tool zur Nutzung und zum Ausprobieren offen! Auch zur Ergebnissicherung von Links zum Beispiel. Damit lernen wir neben GooglePlus, Etherpad, der GooglePlusCommunity und den CloudTools ein weiteres Tool kennen.

Informationen zur Einreichung der Abschlusskonzeption finden Sie hier.

Aufgabe 3: Auswertung, Fazit und Ausblick
Wir freuen uns, wenn Sie an der Abschlussveranstaltung am 2.7.2014 um 17 Uhr teilnehmen, ggf. Ihre Ideen dort vorstellen, die bis dahin eingereichten Konzeptionen diskutieren und mit uns einen Rückblick auf den Kurs vornehmen. Ggf. laden wir noch einen Experten ein, der mit uns einen Ausblick wagt. Zudem freuen wir uns, wenn Sie an der Online Abschlussbefragung teilnehmen, mit der wir den Kurs auswerten wollen (Link folgt.)

 

III. Online-Events

Es wird wieder zwei Live-Sessions in diesem Modul geben: eine zur Einführung des Tools Wiki am 25.6.2014 und eine zum Rückblick und Gesamtschau am 2.7.2014 (ggf. mit einem weiteren Referenten zu einem Kurzinput zu Web 2.0 in der Bildung).

  • Live Session 25.6.2014 17-18 Uhr
    Einsatz von Wikis in Bildugsprozessen
    mit Claudia Bremer, Ralph Müller und David Weiß

    -> Link zur Aufzeichnung

     
  • Live Session: 2.7.2014, 17-18 Uhr
    Diskussion zum Einsatz von Web 2.0 Tools in Bildungsprozessen mit den Teilnehmenden
    -> Link zum AdobeConnect Raum

Beide Sessions führen wir diesmal wieder in Adobe Connect durch, so dass Sie besser mitdiskutieren können und wir beide Tools, GoogleHangOut und AdobeConnect zum Ausprobieren und Kennenlernen bereitgestellt haben. Um an der Live Session teilnehmen zu können, benötigen Sie einen aktuellen Browser mit installiertem Flash-Plugin (http://get.adobe.com/de/flashplayer/). Alternativ können Sie auf mobilen Geräten die Adobe® Connect(TM) Mobile Apps nutzen, also auch ohne Flash daran teilnehmen 😉

-> Google Play Store
-> Apple App Store

 

IV. Links, Beispiele & Literatur und anderes

Eigentlich wollen wir keine weitere Literaturliste zusammenstellen, da wir a) in Modul 1 eine umfangreiche Sammlung zum kursübergreifenden Thema „Einsatz von Web 2.0 Tools in Bildung und Unterricht“ bereitgestellt haben, b) im Rahmen von Modul 2 zu CloudTools zusammen mit Ihnen eine Liste zu Cloud Tools und anderen Anwendungen erstellt haben und c) hier das Wiki für eine solche Sammlung nutzen wollen. Daher sei an dieser Stelle nur auf eine einige Links zur Nutzung von Wikis verwiesen, alles andere dokumentieren wir im offenen Wiki zum Kurs selbst.

Links und Wiki Beispiele

Literatur

  • Einsatz kollaborativer Werkzeuge. Von Stefan Karlhuber, Günter Wageneder, Christian F. Freisleben-Teutscher. In: Ilona Buchem, Martin Ebner, Sandra Schön, Ralf Appelt, Sascha Kaiser (Hrsg.) (2013): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien.
     
  • Wikis in der Hochschullehre. Von Claudia Bremer (2012) In: M. Beißwenger; N. Anskeit; A. Storrer (Hrsg.): Wikis in Schule und Hochschule. Werner Hülsbusch Verlag.
     
  • Wikis in elearning and student projects. Von Claudia Bremer (2012): In: Bodo Urban, Petra Müsebeck (Hrsg.): eLearning Baltics 2012. Proceedings of the 5th International eLBA Science Conference, Stuttgart: Fraunhofer Verlag, S. 144-153.
     
  • Didaktische Entscheidungen bei der Konzeption einer Web 2.0-basierten Lernercommunity. Ein Erfahrungsbericht zum Einsatz eines Prüfungsvorbereitungswikis in der Mediencommunity. Von: Ilona Buchem und Thomas Hagenhofer (2009). In: Andreas Schwill & Nicolas Apostolopoulos (Hrsg.): Lernen im digitalen Zeitalter. Workshop-Band. Dokumentation der Pre-Conference zur DeLFI2009, Berlin: Logos, S. 26-28.
  • Unterwegs auf dem Wiki-Way. Wikis in Lehr- und Lernsettings. Von: Panke, Stefanie & Anne Thillosen (2008). In: eTeaching.org, Didaktisches Design.
     
  • Wiki-Einsatz in universitären Blended Learning-Szenarien: Konzepte und Erfahrungen aus der Dortmunder Germanistischen Linguistik. Von Beißwenger, Michael & Angelika Storrer (2008). In: Sybille Hambach, Alke Martens & Bodo Urban (Hrsg.): e-Learning Baltics 2008. Proceed ings of the 1st International eLBa Science Conference in Rostock, Germany, June 18-19, 2008. Stuttgart, 129-138.
     
  • Kollaborative Hypertextproduktion mit Wiki-Technologie. Beispiele und Erfahrungen im Bereich Schule und Hochschule. Von Beißwenger, Michael & Angelika Storrer (2010). In: Eva-Maria Jakobs, Katrin Lehnen & Kirsten Schindler (Hrsg.): Schreiben und Medien. Schule, Hochschule, Beruf. Reihe „Textproduktion und
    Medium“ 10, 13-36.

     
  • Wiki und die starken Lehrerinnen. Von Döbeli Honnegger, Beat (2005). In: F. Steffen (Hrsg.): Unterrichtskonzepte für informatische Bildung. Fachtagung Informatik und Schule der Gesellschaft für Informatik. Bonn: Gesellschaft für Informatik, S. 173-183.
     
  • Wikis: a rapidly growing phenomenon in the German-speaking school community. Von Döbeli Honnegger, Beat (2005). In: WikiSym ’05: Proceedings of the 2005 international symposium on wikis. New York: ACM. 113-116.
     

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