Cloud Tools (Modul 2)

I. Einstieg in den zweiten Themenschwerpunkt Cloud Tools

Sollen Seminararbeiten eingesammelt, Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt, Speicherplatz intensive Mediendateien zur Verfügung gestellt oder wichtige Daten gespeichert und synchronisiert werden greifen mittlerweile Schüler, Lehrerinnen, Studierende und Hochschullehrende auf die Anwendungen DropBox zurück und begeben sich damit in die Cloud.

Denn überall dort, wenn es um das einfache Speichern von Daten geht, auf die möglichst einfach von verschiedenen Orten und Geräten zugegriffen werden soll oder Anwendungen möglichst geräteunabhängig genutzt werden können, kommen Technologie zum Einsatz die unter dem Sammelbegriff Cloud auftauchen.

Er bezeichnet in der Regel elektronische Dienste, die dieses gewünschte Austauschen und Bearbeiten von Dateien im Internet ermöglichen und deren physikalischer Standorte unabhängig und redundant verteilt vom jeweiligen Verwendungsort der Daten oder Programme ist. Der Einsatzzweck solcher Dienste kann dementsprechend vielfältig sein.

In Bildungskontexten, die auf die Speicherung und gemeinsame Nutzung von Daten setzen sind solche Möglichkeiten  zum Beispiel interessant, wenn

  • von unterschiedlichen Orten auf Lernmaterialien zugegriffen wird,
  • Materialien gesammelt und verteilt werden,
  • Dokumente gemeinsam erstellt und bearbeitet werden,
  • Arbeitsgruppen gemeinsame Ergebnisse erarbeiten und präsentieren,
  • der Arbeitsfortschritt einzelner Lernenden oder von Gruppenarbeiten dokumentiert werden soll.

Und es gibt sicherlich noch weitere und zukünftige hier noch nicht gedachte Möglichkeiten.

DropBox ist dabei eine weit verbreitete „Allzweckwaffe“, wenn es darum geht Daten zu verteilen oder auszutauschen. Weniger bekannt aber genauso effektiv ist das Tool Wuala, das in puncto Datenschutz besser etwas abschneidet. Diese sind aber „nur“ für den einfachen Austausch von Dateien gedacht. Telekomkunden haben übrigens ebenfalls die Möglichkeit über das sogenannte Mediencenter Daten in der Cloud auf Servern in Deutschland zu speichern und mit anderen zu teilen.

Ein zusätzliches gemeinsames Bearbeiten ermöglichen die Dienste von Google (Google Drive) und Microsoft (Skydrive). Wir werden als ein Beispiel Google Drive verwenden, da wir so unser Login aus dem Community Tool Google+ direkt weiter verwenden können.

II. Aktivitäten

Starter Aufgabe 1 zum Aufwärmen
DropBox ist ein Name den man ziemliche häufig hört, wenn es um den Austausch von Daten in der Cloud geht ebenso wie Google Drive. Das Tool Wuala ist nicht so bekannt bietet jedoch die gleichen Features und hat, was die Verschlüsselung der Daten betrifft einige Vorteile. Daher möchten wir es hier als eine Alternative vorstellen.  Wer lieber mit DropBox arbeiten möchte, dem sei das natürlich nicht verwehrt.

Wuala
Achtung wichtige Änderung zum 11.6.2014 – Wuala ist ab diesem Datum bei Neuanmeldungen nicht mehr kostenfrei! Es gibt wohl noch einen 30-tägigen Testaccount.

Richten Sie sich jeweils einen Cloud Speicher in Wuala (bietet Ihnen 5 GB Online-Speicher gratis) und Google Drive (bietet Ihnen bis zu 15 GB Online-Speicher gratis)  ein.

Wuala erfordert dazu die Installation eines Programms auf Ihrem Rechner. Bei Google Drive können Sie bei einer reinen Online-Nutzung bleiben (Google Account immer vorausgesetzt) oder ebenfalls eine Desktop-Anwendung installieren, die dann für das Synchronisieren Ihrer lokalen Daten auf dem Online-Speicher von Google Drive sorgt.

Aufgabe 2 zum Mitmachen und Eintauchen
Untersuchen Sie in beiden Tools insbesondere in Hinblick auf die unterschiedlichen Freigabemöglichkeiten und tragen Sie diese, unter dem Aspekt was Sie dabei praktisch/unpraktisch in Bezug auf mögliche Anwendungsfelder wie persönliche Archivierung von Daten,  Bereitstellung von Daten für Lernende und Speicher/Arbeitsort für Arbeitsgruppen in unserem gemeinsamen Google Text Dokument ein (gerne mit Namen).

Aufgabe 3a zum Nachglühen
Cloud Tools wie Sky Drive und Google Drive liefern neben der Dateiverwaltung und verschiedenen Freigabeoptionen auch die Möglichkeit Dokumente direkt online zu erstellen und gemeinsam zu bearbeiten. Dies ermöglicht die unterschiedlichsten Formen von Zusammenarbeit. Skizzieren Sie in der hier verfügbaren Präsentation auf einer Folie kurz ein Unterrichtsszenario, für den der Einsatz eines der hier gezeigten Tools (oder eines ähnlichen), für Sie interessant sein könnte.

Aufgabe 3b zum Nachschlag
Als Erweiterung zur Aufgabe 3a sei noch die Frage hinzugefügt was nun der Mehrwert der Cloud Tools  für Sie/Ihre Lernenden gegenüber den sonst eingesetzten elektronischen Systemen (sofern vorhanden, Lernplattformen, Wikis, etc.) ist und was Ihre Anforderung an diese Systeme sein kann, damit sie mit den „wilden“ und „datenschutzkritischen“ Web 2.0 Systemen gleichziehen können.

Ergebnisse:
s. dazu auch den Rückblick vom 28.5.2014

Welche Konten brauche ich für die Teilnahme an diesem Modul? Wo kann ich Fragen stellen und Antworten geben?

Wir werden in diesem Modul mit den Wuala und GoogleDrive/Docs arbeiten. Daher sollten Sie bei diesen Diensten Konten anlegen, um die beiden genannten Aufgaben bearbeiten zu können.

Als zentralen Ort für unsere „Cloud Phase“ haben wir ein zentrales Google Dokument erstellt von dem aus Sie zu den Aufgaben, Fragen und Links&Tipps Seiten kommen. Sie können dort auch ohne einen Google Account mitmachen.

III. Online-Event

Live Session: 14.5.2014 17-18 Uhr
Referenten: Ralph Müller und David Weiß, beide studiumdigitale
Vortrag: “Einstieg in die Welt der Cloud Tools”

-> Link zur Aufzeichnung

Live Session: 21.5.2014 17-18 Uhr
Referenten: Ralph Müller und David Weiß, beide studiumdigitale
“Cloud Tools Sprechstunde”

IV. Links & Literatur

Dateien tauschen & synchronisieren

Gemeinsam mit Dateien arbeiten

Informationen zur Cloud

2 Kommentare zu Cloud Tools (Modul 2)

  1. Lore Reß sagt:

    Ich habe bisher Anmerkungen zur Sicherung der informationellen Selbstbestimmung vermisst und mir ein paar Gedanken dazu gemacht: http://www.loreress.de/elearning-und-informationelle-selbstbestimmung

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