Blogs in der Bildung: Einsatz von Blogs in MOOCs

Ein Beitrag in eigener Sache 😉 (da wir seit Jahren offene online Kurse anbieten und uns jeweils der Blogs bedienen, um diese umzusetzen, möchte ich dies als Szenario zu Modul 3, Einsatz von Blogs in Bildungsprozessen, gerne einmal besteuern).

Bild1Ein Einsatzszenario, in dem wir Blogs immer wieder einsetzen, sind die so genannten cMOOCs, oder auch die offenen online Kurse wie diesen hier. Der Vorteil von Blog ist, dass man damit

  • schnell einen hübschen Webauftritt erstellen kann
  • sie leicht bedienbar sind
  • ich andere Autoren/Referenten einladen kann, mitzuschreiben, d.h. ich ihnen Schreibrechte geben kann
  • man in statische Seiten und aktuelle Beiträge im Blog differenzieren kann, das hilft beim Aufbau der Struktur und ist für einen cMOOC oder offenen online Kurse geradezu ideal
  • diese anderen Autoren auch meist recht schnell damit zurecht kommen, da es auch die Textansicht gibt beim Editieren
  • und man Teilnehmerbeträge integrieren kann durch den so genannten Aggregator

Gleichzeitig beobachte ich auch, dass die Aktivierung von Teilnehmenden, selbst Beiträge zu posten, eher selten gelingt und wenn ja, ein großer Glücksfall zu sein scheint. Es gelang gut im OPCO11 (Offener online Kurs zur Zukunft des Lernens 2011, dort nahmen etwas über 800 Teilnehmende teil, diese verfassten ca. 397 Blogartikel. Im OPCO12 (Thema: Trends im E-Teaching) nahmen 1.400 Personen teil und verfassten 345 Blogbeiträge.

Spannend finde ich, wieso in diesem Kurs so wenige posten. Die Orte, wo man hier schreiben kann, sind:

  • eigene Blogbeiträge, sofern man einen Blog hat und dies haben wir erst in Modul 3 eingeführt, aber vorher gab es auch schon die Option,
  • Kommentare zu verfassen. Dies wurde eher selten genutzt und wenn, dann vor allem zum Stellen von Fragen (am Anfang eines Kurses gibt es immer mehr organisatorischen Klärungsbedarf, das ebbt dann mit der Zeit ab). Seitdem gab es kaum inhaltliche Kommentare auf die Texte.
  • Der Ort der Kommentare und zum Teilen von Links, Beiträgen und Ideen war in Modul 1 vor allen die GooglePlus-Community, die wir ja auch bewusst zu Modul 1 etabliert hatten.
  • Und daneben gab es dann auch noch Twitter, was wir ab dem nächsten Modul einführen werden, wo sich aber die einen oder anderen schon getummelt haben

Der ganze Kurs ist ja wie ein Stationenlernen mit Tools, vielleicht ergibt sich daraus die geringere Teilnahme im Blog. Für mich wäre es schon mal spannend, zu lesen,

  • was Sie motiviert, abhält zu bloggen, hier zu kommentieren,
  • was ist Ihr Lieblingssport für Mitteilungen im Netz?
  • Haben wir ggf zu viele Orte geschaffen? (Was wenn ja ggf. auch an der Natur des Kurses liegt: die verschiedenen Tools eben im Netz auch kennen zu lernen ;-))

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten und freue mich schon zu lesen, wo Sie sich am liebsten im Netz mitteilen?

Über Claudia Bremer

Claudia Bremer, eLearning, Goethe-Universität Frankfurt
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Ein Kommentar zu Blogs in der Bildung: Einsatz von Blogs in MOOCs

  1. Pingback: Wozu ich Twitter nutze – Einsatz von Twitter in MOOCs u.a. |

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